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Lost Spots – Erfolg trotz Niedrigwasser

Lost Spots - Erfolg trotz Niedrigwasser

Wo ist nur das Wasser geblieben???

In den meisten Talsperren unserer Landes herrscht aktuell der niedrigste Wasserstand seit langem. Dieser ist teilweise Baumaßnahmen an Stauwerken, jedoch hauptsächlich dem geringen Niederschlag des ganzen Jahres geschuldet.

Welche Folgen hat dies für uns Angler?

Viele Angler schätzen diese aktuelle Situation als sehr schwierig ein und gehen, wenn überhaupt, mit wenig Hoffnung einen Fisch zu fangen, ans Wasser.

Doch eigentlich ist dieser Wasserstand gar nichts negatives, was unsere Fangerfolge angeht… Ganz im Gegenteil!
Wir sollten uns darüber freuen!

Denn endlich kommen wir an bestimmte Bereiche gut heran die bei Vollstau nur schwer zugänglich waren. Endlich können wir Strukturen wie alte Ruinen, Bäume im Wasser, oder Erhebungen auf der passenden Fangtiefe befischen.
Der nächste Vorteil den wir vor die Füße gelegt bekommen, ist ein komprimierter Fischbestand. Wo der Köder auch hinfliegt, vorausgesetzt der Tiefenbereich stimmt, gibt’s Bisse. Die Fische stehen eng und es ist nicht schwer die Räuber mit unserem Köder aufzuspüren.

Dazu kommt, dass man sein Gewässer einmal von einer ganz neuen Perspektive betrachten kann. Man kann sich einen Überblick über die Bodenbeschaffenheit verschaffen und neue Spots markieren, die man dann später, wenn wieder Normalwasserstand herrscht, befischen kann.

Wirklich spannend!

Es kann also wahre Sternstunden geben.

Vorausgesetzt es sind 3 wichtige Dinge gegeben…

1. Der Pegelstand muss konstant sein!
(wenn gerade frisch Wasser gezogen wird, sich also der Pegel senkt = sehr verhaltene Beißerei)

2. beständiges Wetter!
(bestenfalls trübes Wetter über 2 bis 3 Tage)

3. Die richtige Tiefe!
(hat man einmal seine Fangtiefe auf der sich die Fische momentan aufhalten gefunden, hat man an allen Plätzen an denen man jene erreicht, gute Chancen auf Fischkontakt!

Wir wünschen euch viel Erfolg und dickes Petri Heil für euren nächsten Trip an eure Talsperre oder Stausee im Niedrigwasserhimmel! ?

Herzlichst – Ihr Philipp Feist

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